Indios, die Indianer des Regenwaldes lieben den Wald, in dem sie harmonisch in Einheit mit der Natur leben. Sie zerstören ihn nicht, sondern sie achten und schützen den Regenwald. Für die Indios ist der Wald und der Fluß das Kapital, aus dem sie Leben schöpfen. Er bringt ihnen Nahrung und Medizin, bietet Schutz und bietet ist für Sie voller Weißheit der Schöpfung. Leider hat sich in den letzten Jahrzehnten viel geändert und auch die Indios müssen mittlerweile um ihren Lebensraum bangen.

Indio-Trauerbemalung
In Brasilien gibt es im Bereich des Regenwaldes rund um den RioNegro und den Amazonas noch viele Naturvölker. Es leben im gesamten Amazonasgebiet ca. 200 verschiedene Indiostämme. Die größten von ihnen sind die Stammesgemeinschaften der
  • Mataruca-
  • Tukano-
  • Yanomami-
  • Satere-Mawe-
  • Yagua-Indianer
Diese sensiblen Lebensgemeinschaften mit Ihrer Jäger und Sammlermentalität sind eigentlich nicht geeignet, um in Kontakt mit der Zivilisation zu treten.

Traurig aber wahr !!!

Mittlerweile ist dies aber größtenteils eingetreten und ein Zurück ist aufgrund der immer tiefer in den Regenwald eindringenden Zivilisation nicht mehr möglich. So hat sich die Lage der Indios in den letzten Jahren immer drastischer verschlechtert. Eine Ernährung nur durch Sammeln und Jagen ist nur noch eingeschränkt möglich.
Die Lebensgemeinschaft der Indio-Stämme ist sehr eng und familiär geknüpft. Quasi alles wird gemeinsam bewältigt. Jagen, Fischen, sammeln von Pflanzen und der Früchteanbau; praktisch alles ist als gemeinschaftlichen Ereignis konzipiert. Das stärkt nicht nur den Zusammenhalt und das Gemeinschaftsgefühl, sondern lässt auch kein soziales Abseits zu. Jeder ist nützlich und erfüllt seine Rolle in der Gruppe.

Hier kann die 1.Welt noch vieles Lernen !!!

Auch ist der Wert des Geldes schon unter den Indianerstämmen bekannt, aber die Verdienstmöglichkeiten für die Indios sind fast Null. Nur wenige verdienen ein paar Reais (brasilianische Währung) durch den Verkauf von Indioprodukten an die wenigen Souvenirverkaufsstellen oder durch Geschäfte mit den Goldgräbern, die mittlerweile ebenfalls großes Interesse an diesem Gebiet haben.
Der unschöne Nebeneffekt der Goldgräberei hierbei ist die Verschmutzung der Gewässer mit dem goldlösendem Quecksilber. Es wird von den Tieren im und am Fluß aufgenommen und gelangt so in die Nahrungskette der Amazonas-Indianer. Auch haben schon Goldgräber versucht, die Indios aus ihren Gebieten zu verdrängen, aber auch hier konnte durch deutsche Mithilfe die Lage entschärft werden. Mittlerweile sind alle Goldgräber aus dem Gebiet am Rio Negro abgewandert.
Die Medizinmänner sind bei den Indios sehr angesehen. Sie verfügen über ein großes spirituelles und "medizinisches" Wissen. Sie kennen durch die Überlieferung der Vorfahren alle Heilpfllanzen im Regenwald. Schon oft haben sie durch ihre Erfahrung im Umgang mit der Naturapotheke des Regenwaldes einem Stammesbruder das Leben gerettet. Mit ihren Mitteln ist sogar eine verlässliche Geburtenkontrolle möglich.
Auch sind viele für sie bisher unbekannte Krankheiten sind für sie zur Gefährdung geworden. So haben Krankheiten wie Masern, Mums und Grippe schon viele Stammengenossen in den engen, familienähnlichen Verbunden das Leben gekostet, weil ihre traditionelle Naturmedizin gegen diese Krankheiten kein Mittel kennt und die Indios keine Antikörper besitzen. Durch das Leben auf engem Raum in den gemeinsamen Wohnhütten sind so schon hunderte von Indios regelrechten Epedemien zum Opfer gefallen.
Die Indios besitzen keinerlei Bildung oder berufliche Ausbildung und in dieser Region gibt es auch keinerlei Infrastruktur. So wandern immer mehr aus den jüngeren Generationen ab in die Großstädte, aber dort wartet nicht das große Geld auf sie, sondern ein Leben in Armut in den vielen Armenvierteln.
Bitte helfen Sie mit, diese schützenswerte Kultur der Indios zu erhalten und lassen Sie nicht zu, wie nach und nach die Indiovölker aus den Tiefen des Regenwaldes verschwinden. Ihre Spende wird mit zur Unterstützung und Bewahrung der Indio-Stämme am RioNegro verwendet.
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