Ausgangspunkt der Hilfsaktivitäten ist die Gemeindestation Barcelos am Rio Negro. Diese mitten im Regenwald liegende Sozialstation ist Anlaufpunkt für viele Menschen mit den unterschiedlichsten Bedürfnissen. Hier bekommen die Armen auch einmal Salz, Reis und Bohnen, um die hungrigen Mäuler der meist großen Familien wieder stopfen zu können. Obdachlose Kinder finden hier genauso Unterstützung, wie alleingelassenen oder verwittwete Frauen. Ebenfalls wird versucht, daß regelmäßig ein Arzt vor Ort ist, und so vielen Kranken Heilung oder Linderung ihrer Leiden gebracht werden kann. Durch das vorhandene Boot besteht auch ein großer Aktionsradius zu vielen am Fluß liegenden Dörfer die mit betreut werden. Die Reise dorthin ist zwar beschwerlich und kann bis zu mehreren Tagen dauern, aber das Personal ist sehr interessiert daran, möglichst viele Menschen mit ihrer aktiven Hilfe zu erreichen. Ich möchte Ihnen die Menschen vorstellen, die mit viel Nächstenliebe und Idealismus für einen monatlichen Minimallohn von umgerechnet 20DM quasi rund um die Uhr für die armen Menschen da sind. Es ist für sie mehr als ein Job, für die meisten ist es Berufung, ein gutes Werk an den vielen benachteiligten dieser armen Region zu tun.
Schwester Terezinha Araujo Sie ist zuständig die Betreuung der Kinder in der Gemeinde. Sie kümmert sich in Absprache mit den Eltern um deren Entwicklung und versucht einzugreifen, wenn Probleme bestehen. Oft sind viele Eltern zu stolz um sich helfen zu lassen, so benötigt Terezinha viel Fingerspitzengefühl für Ihren Job. Ihr größter Wunsch: Nur noch strahlende und glückliche Kinder sehen.
Terezinha@proAmazonas.de
Schwester Socorro Sie ist verantwortlich für die Gesundheitsvorsorge in der Gemeinde und organisiert auch, soweit es die finanziellen Mittel zulassen, Visiten der Ärzte in die anderen Dörfer im Regenwaldgebiet. Ihr größter Wünsch: Wirksame Medikamente und regelmäßige Impfungen für alle
Socorro@proAmazonas.de
Schwester Rosalia Sie betreut die Ärmsten der Armen. Sie hat auch das schwere Los, das Wenige, was das bisher kleine Budget an Hilfsmittel zuläßt, gerecht unter den Bedürftigen aufzuteilen. Ihr größter Wunsch: Keine Menschen mehr ohne ein Hilfspaket (enthält Reis, Bohnen, Maniokmehl, Trockenmilch, Salz und Zucker) wegschicken zu müssen.
Rosalia@proAmazonas.de
Lehrer Josely Bezerra Er beschäftigt sich mit den Schicksalen der vielen verwaisten und verlassenen Kinder. Die verlassenen Minderjährigen haben nicht nur der seelische Belastung ohne Eltern aufwachsen zum müssen, sondern haben auch um ihre Existenz sehr hart zu kämpfen. Ohne die Hilfe der Gemeinde Barcelos wäre es um sie sehr schlecht bestellt. Sein größter Wunsch: "Seine" Kinder unter harmonischen, behüteten Umständen aufwachsen zu sehen.
Josely@proAmazonas.de
Lehrer Raimundo Campos Er ist für die Erziehung und schulische Ausbildung der Kinder zuständig. Mit primitivsten Mitteln versucht er, den Kindern eine einigermaßen vernünftige Basis für ihren Lebensweg zu schaffen. So lernt er ihnen Schreiben, lesen und rechnen. Sein größter Wunsch: Eine Schreibtafel und Bücher für jeden seiner Schüler
Raimundo@proAmazonas.de
Lehrerin Maria do Carmo Britto Sie unterstützt die ärztlichen Versorgungsmaßnahmen durch Naturmedizin. Sie kennt für viele Erkrankungen die heilenden Pflanzen, aber ist oft genug hilflos, weil sie mit ihren begrenzten Möglichkeiten die fehlenden Medikamente ersetzen muß. Ihr größter Wunsch: Einen fest stationierten Arzt in Barcelos. Sie möchte nicht mehr hilflos zusehen müssen, wenn ein Mensch stirbt
Maria@proAmazonas.de
BSC SpendenKonto-Nr.: 32 08 89
Bankleitzahl: 500 502 01
Copyright BrazilSocialClubSite powered by J2EE